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Buch: “Faszination Tracht”

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  • FM10387
Den rosafarbenen, glitzernden Gewändern, die vor allem die großen bayerischen Volksfeste zu... mehr
Produktinformationen "Buch: “Faszination Tracht”"

Den rosafarbenen, glitzernden Gewändern, die vor allem die großen bayerischen Volksfeste zu überschwemmen scheinen, zum Trotz: Es gibt sie noch: die Festtagstracht. Dahinter verbirgt sich jedoch kein uniformes Gewand, sondern eine unwahrscheinliche Vielfalt, die sich besonders im oberbayerischen Voralpenland noch häufig zeigt. Ob Hochzeit, lokaler Festtag oder Fronleichnamsprozession, zu vielerlei Anlässen wird die echte, überlieferte oder auch erneuerte Tracht angelegt, und das von Jung und Alt. Die beiden Autoren Rainer Nitzsche (Bilder) und Walter Weinzierl (Texte) haben den Trachtensommer 2017 im Landkreis Rosenheim genutzt, um die Vielfalt und Schönheit der Gebirgs-, Volks- und historischen Trachten aufzuzeigen. Entstanden ist so ein echtes Zeugnis bayerischer Brauchtumspflege.

Gebundene Ausgabe: 144 Seiten
Verlag: Edition Förg; Auflage: 1. (11. Juli 2018)
Sprache: Deutsch

Eine Stammtischidee
wird zur Jahrhundertbewegung
Am Pfingstmontag des Jahres 1883 traf sich
in Bayrischzell am Wendelstein der Lehrer
Josef Vogl mit seinen Stammtischfreunden. Sie
beklagten das Verschwinden der »kleidsamen
Volkstracht« und beschlossen, dieser Entwicklung
Einhalt zu gebieten und sich jeder eine Lederhose
anfertigen zu lassen. Mit den Worten von Vogl
»Wisst’s wos, gründ’ ma an Verein« war die
Geburtsstunde der Trachtenbewegung in Bayern
eingeläutet. Fortan entstanden immer mehr
Trachtenvereine entlang der Alpenkette, aber auch
im »flachen Land« und über die Grenzen Bayerns
hinaus. Auswanderer nahmen ihre Tracht mit.
Deren Nachfahren pflegen bis heute zum Beispiel
im Rheinland, in Berlin, in Nord- und Südamerika,
Kanada und anderen Orten dieser Welt
unsere oberbayerische Gebirgstracht.
Und wenn aus der ganzen Welt Besucher in unser
schönes Bayern kommen, dann denken viele an
die Berge, die Königsschlösser, an das Oktoberfest,
das Hofbräuhaus – und nicht zuletzt an
die Trachten. Bayern ist damit reich gesegnet:
Gebirgs- und Volkstrachten, historische und
erneuerte Trachten, Gwand für Festlichkeiten und
für den Alltag – es gibt stets etwas Passendes, wie
bereits eingangs erwähnt. Aber immer erkennt
man: Aha, da kommt ein Bayer. Und wer genauer
hinschaut und ein wenig Bescheid weiß, kann
sogar erkennen, woher die Trägerin oder der
Träger kommt.
Allerdings gibt es nicht einfach nur die bayerische
Tracht. Eine riesige Vielfalt macht das Erscheinungsbild
im »bairischen Gwand« bunt.

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