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KLAUS PAIER TRIO CD‐Produktion: Dragonfly

KLAUS PAIER TRIO CD‐Produktion: Dragonfly
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„Dragonfly“ ‐ das hat weder etwas mit Drachen, noch mit Fliegen zu tun, es ist das englische... mehr
Produktinformationen "KLAUS PAIER TRIO CD‐Produktion: Dragonfly"

„Dragonfly“ ‐ das hat weder etwas mit Drachen, noch mit Fliegen zu tun, es ist das englische Wort für Libelle. Die ist bekanntlich die beste Fliegerin im Tierreich, weil sie nicht nur schnell und geschickt ist,sondern nahezu unvermittelt die Richtung ändern und sogar rückwärts fliegen kann. Ein passender Name für das Titelstück wie die neue CD des Klaus Paier Trios: Ist doch auch Paier auf dem Akkordeon und Bandoneon nicht nur unglaublich virtuos und technisch brillant, er kann ebenfalls so unvermittelt die musikalische Richtung ändern wie kaum ein anderer seines Fachs.

Klassisch ausgebildet steht Paier heute für die größtmögliche Gestaltungsfreiheit an seinem Instrument und einen unverwechselbaren eigenen Stil – ob er nun solo spielt, im Duo mit dem Saxophonisten Gerald Preinfalk oder mit der Cellistin Asja Valcic, mit dem radio.string.quartet.vienna oder eben im Trio mit Stefan Gfrerrer am Bass und Roman Werni am Schlagzeug. Dieses seit gemeinsamen Studientagen am Klagenfurter Konservatorium bestehende, also blind eingespielte Trio, steht für die jazzige Seite Paiers. Von den bisher veröffentlichten CDs wurden „Movimiento“ und „Live“ für den österreichischen Musikpreis „Amadeus“ nominiert. Gfrerrer, der unter anderem auch für Latin Bands, Jörg Seidels Nat King Cole Trio, Gerd Schullers B3 den Tieftöner bedient und mit Stars wie Enrico Rava oder Lee Harper spielte, und Werni, der auch Gitarre und Bass beherrscht und als Drummer nicht mehr aus der Wiener Szene wegzudenken ist, füllen ihre Rolle wie in jener eines Klaviertrios aus. So ist es auch kein Wunder, dass Paier zuerst die großen Pianisten des Jazz von Thelonious Monk über Bill Evans bis Keith Jarrett, oder auch Charles Mingus nennt, wenn man ihn nach den Inspirationsquellen für sein Spiel fragt.

Der Ausgangspunkt für alle musikalischen Volten ist bei Klaus Paier stets der Klang gewesen. Unverwechselbar persönlicher Sound und musikalische Freiheit sind die zwei Elemente, nach denen Paier selbst strebte und die er nun auch auf „Dragonfly“ eindrucksvoll demonstriert. Dabei ist sich Paier der Tradition des Akkordeons, von der Musette über die Musik des Balkans bis hin zum Tango, sehr wohl bewusst: „Für mich sind diese Roots oft die ,Hauptstraße‘, auf der ich mich aber nicht zu lange aufhalten möchte. Ganz spontan und schnell biege ich dann ab. Ich denke, dass wir auf dieser CD diese Hauptstraße gar nicht mehr oft benutzen. Aber wir wissen natürlich, wo sie liegt.“ Und so schwebt über dem beschwingt tanzenden Titeltrack eine Ahnung von Musette, atmet das verträumte „Passione“ einen Hauch von Tango, gönnt sich „Cocoon“ eine Portion Funk, ist „Brazilian Spice“ logischerweise mit Salsa gewürzt, experimentiert „Straightaway“ mit Country‐Rock und kommt „Poesie“ wie ein mächtiges klassisches Orgelstück daher, um sich jeweils rasch aller Vorgaben zu entledigen und ein Paier‐Stück zu werden. Der Schlüssel dazu sind neben den virtuosen Improvisationen aller drei Musiker und mancher außergewöhnlichen Instrumentierung, die starken Motive und einprägsamen Melodien in Paiers Kompositionen. Stets erzeugen sie eine unnachahmliche Spannung, lassen sie ‐ durch abrupte Pausen ebenso wie durch sanftes Nachklingen ‐ Klangräume entstehen. Paiers Spiel ist ein Spiel mit Gegensätzen, mit Komplementärfarben. Fast möchte man sagen, er versteht es, die Spannung und das Temperament Feuer des Tangos auf alle möglichen Stile zu übertragen, ohne noch dessen Rhythmus zu benötigen. Entsprechend selektiv ist Paiers kompositorische Arbeit: „Man kann vieles auf das Akkordeon übertragen, egal welche Stilistik. Wenn dabei der für mich richtige Sound entsteht, die Atmung stimmt – dann passt es für mich.“ Wenn es aber passt, dann muss man sich auf Überraschungen einstellen – wie beim Flug der Libelle.

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